
Ausbildung zum Planer für Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen
In dem Basisseminar zur Planung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffe werden Grundkenntnisse für die Planung vermittelt. Dieses Basisseminar ist Bestandteil eines modularen Systems für die Ausbildung von Planern welche durch die Vertiefungs-Seminare: Dichtflächen, Rückhaltesystem und Rohrleitungen.
- Das Seminar vermittelt Ihnen Antworten auf häufige Fragen:
- Wer ist eigentlich Anlagenplaner?
- Welche rechtlichen Aspekte laut WHG muss der Anlagenplaner beachten?
- Was ist eine Anlage?
- Wie grenze ich eine Anlage ab?
- Welche Ausgangsdaten (z. B. Stoffmerkmale, Mengen, Art des Umgangs) sind für die die rechtssichere Planung erforderlich?
- Wie wird ein Sicherheitskonzept entwickelt?
- Welche Aufgaben haben Planer, Betreiber, Fachbetriebe?
- Wann muss eine WHG-Anlage bei der Behörde angezeigt bzw. genehmigt werden?
- Was muss eine Anlagendokumentation enthalten?
- Welche technischen Regeln helfen bei der Umsetzung der technischen und organisatorischen Anforderungen?
- Wie sind Rückhaltekonzepte aufgebaut?
- Wie halte ich Löschwasser zurück?
- Wann ist eine Dichtfläche ausreichend widerstandfähig und wie weise ich das nach?
- Was mache ich mit Rohrleitungen, die nicht über flüssigkeitsdichten Flächen verlaufen? Sind in diesen Fällen besondere technische Regeln zu beachten?
Darüber hinaus behandelt das Seminar rechtliche Grundlagen wie WHG, AwSV, TRwS, BetrSichV sowie BImSchG und betrachtet inwieweit sie für die Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen von Bedeutung sind.
Zum Thema
Es werden die rechtlichen Grundlagen für die Planung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (WHG) vermittelt. Welche Aufgaben haben Betreiber, Planer und Fachbetriebe von WHG-Anlagen? Wie werden Anlagen eingestuft und abgegrenzt?
Der Aufbau von Sicherheitskonzepten, technische Aspekte für die Auswahl von sicherheitsrelevanten Ausrüstungsteilen wie z. B. Dichtflächen, Rückhaltesysteme, Leckagesonden werden dargestellt. Es werden wichtige wasserrechtliche Aspekte vorgestellt, die in Angeboten und Ausschreibungen enthalten sein sollten.
Gemeinsam werden die wichtigsten Aspekte einer rechtsicheren WHG-Anlagenplanung von Spezialisten aus den einzelnen Rechtsgebieten des Wasserhaushaltsgesetzes vorgestellt.
Zielsetzung
Die Ausbildung zum Anlagenplaner dient dem Nachweis der persönlichen Qualifikation auf dem Gebiet der Anlagenplanung gegenüber Betreibern, Behörden und Sachverständigen. Mit der Teilnahmeurkunde können Sie nachweisen, dass Sie ein Basiswissen zur Planung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen laut Wasserhaushaltsgesetz (WHG) besitzen.
Teilnehmerkreis
Planer von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Fachbetriebe nach WHG, Betreiber von Anlagen
Programm
Referenten
Dortmunder Gußasphalt GmbH & Co. KG, Dortmund
Vor der Gründung seines Ingenieurbüros AREGUS Services vor knapp 12 Jahren war Eckart Hillenkamp hauptsächlich in international tätigen, amerikanisch geführten Chemie-Konzernen tätig. Dabei war er zunächst bei der Firma PPG Industries als Product Safety Coordinator, Material Technology Coordinator und Test & Measurement Coordinator für alle deutschen Werke verantwortlich. Anschließend baute er das Startup-Unternehmen IPAG im Bereich der Halbleiterindustrie mit auf, wo er im Bereich Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit, optoeletronisches Packageing, Bauteilcharakterisierung und HF-Messtechnik tätig war. Zurück bei PPG baute er den Dienstleistungsstandort Wolfsburg mit auf, an dem Komplettdienstleistungen rund um Lacke und Chemikalien für die weltweite Automobilindustrie durchgeführt wurden um danach den Posten des EHSQ-Bereichsleiters bei der Infrastrukturgesellschaft Infratec des Chemieparks in Duisburg zu übernehmen. AREGUS Services arbeitet auch eng mit der BG RCI zusammen, wo er unter anderem in den Themen Explosionsschutz, Anlagensicherheit, Maschinensicherheit Spezialseminare durchführt.
Studium von Biologie und Chemie an der Universität Heidelberg, Ab-schluss als Doktor der Naturwissenschaften, Tätigkeiten bei einem Gartenbauunternehmen und der Stadt Bochum
1990 – 05/2021 Leiter des Amtes für Umweltschutz der Stadt Mül-heim an der Ruhr, verantwortlich für Umweltbehörden (Untere Ab-fallwirtschafts-, Bodenschutz-, Immissionsschutz-, Naturschutz- und Wasserbehörde), kommunale Entsorgung (Abfallentsorgung, Abwas-serbeseitigung, Straßenreinigung und Winterdienst, Gebührenerhe-bung), Umweltplanung (Lärmminderung, Landschaftsplanung, Luft-qualität, Stadtklima), Wasserwirtschaft (Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Wasserrahmenrichtlinie) und Forstverwaltung
Sachverständiger, Schlüchtern, Kooperationspartner TÜV Rheinland Industrie Service GmbH
1983 - 1989
Entwicklungsingenieur am Zentralinstitut für Physik der Erde, Akademie der Wissenschaften der DDR, Potsdam
1989 – 1999
Sachverständiger TÜV Südwest e.V., Stuttgart und Technische Überwachung Hessen GmbH, Frankfurt/Main
2000 – 2002
Produktentwicklung TÜV Süddeutschland „Wissensmanagement - netinform“, Karlsruhe
2001 – 2003
Niederlassungsleiter Colfirmit Rajasil GmbH & Co. KG degussa AG, Altlandsberg
2004
Gründung Ing.-Büro UAP, Dipl.-Ing. M. Neukert Umweltschutz, Anlagensicherheit und Projektmanagement
Hinweise
Sie erhalten die umfängliche Ausbildung zum Anlagenplaner durch eine Kombination mit weitereren Veranstaltungen aus dem Bereich des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Wir informieren Sie gerne persönlich.
Dieses Seminar ist Teil des Ausbildungsprogramms für Planer von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Es versetzt Betreiber, Behörden und Sachverständige in die Lage, Planungen von Neuanlagen und Instandsetzungen zu begleiten und zu bewerten.
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Ausgewählter Termin
Mi. 14.09.2022, 18:00 Uhr
Hollestr. 1
45127 Essen
Digitaler Campus
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Dr. rer. nat. Uwe Schröer
u.schroeer@hdt.de
+49 201 1803-388



