Automotive
- Michael Graef
Die erste Langstreckenfahrt von Bertha Benz muss als eine der bedeutendsten Pioniertaten in der Geschichte des Automobils gewertet werden.


Das Seminar vermittelt praxisnah den Umgang mit LTspice®.
Im ersten Teil lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der SPICE-Simulation, die Behandlung linearer und nichtlinearer Bauteile sowie typische Problemquellen kennen. Aufbauend darauf erfolgt die praktische Schaltplaneingabe mit Schematics – von der Komponentenauswahl über Platzierung, Ausrichtung und Beschriftung bis zur Wertzuweisung – sowie die zeitbereichsbezogene Netzwerkanalyse mit zeitabhängigen Spannungs- und Stromquellen. Die Visualisierung der Ergebnisse im Waveform Viewer, inklusive Skalierung, Cursoren, FFT, Datenexport und automatisierten Messungen, rundet den ersten Teil ab.
Der zweite Teil behandelt Analyse und Modellierung von Schaltungen, einschließlich Kleinsignalwechselstromanalyse, Vergleich von Kleinsignal- und transienter Analyse, Einbindung von Hersteller- und Makromodellen sowie Erstellung eigener Schaltungsblöcke. DC-Sweeps und Kennlinienanalysen dienen der Modellverifikation, Parametervariation und Toleranzbetrachtung ermöglichen Optimierung und Sensitivitätsanalyse.
Abschließend werden praxisrelevante LTspice-Elemente wie ideale Schalter, Dioden, Operationsverstärker, gesteuerte Quellen und Transformatoren behandelt. Zudem lernen die Teilnehmenden systematisches Debugging: Fehlermeldungen interpretieren, typische
Fehlerquellen erkennen, Konvergenzprobleme lösen und geeignete Supportquellen nutzen.
LTspice® hat sich heute als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Schaltungssimulation etabliert. Es ermöglicht Ingenieurinnen und Ingenieure, Technikerinnen und Techniker sowie Entwickler und Entwicklerinnen, elektronische Schaltungen effizient zu simulieren, zu analysieren und zu optimieren – noch bevor ein physischer Prototyp entsteht. Durch die Kombination aus leistungsfähiger SPICE-Simulation, umfangreichen Bibliotheken und praxisnaher Visualisierung unterstützt LTspice die schnelle Fehlersuche, die Darstellung des Einflusses von Bauteiltoleranzen und die Optimierung von Designs. Besonders in Industrie, Forschung und Lehre gilt LTspice als Standardwerkzeug, das innovative Entwicklungen in Elektrotechnik, Automotive, Medizintechnik und Energietechnik maßgeblich beschleunigt und die Produktqualität erhöht.
Das Seminar führt in die grundlegenden Funktionen des weit verbreiteten Schaltungssimulators LTspice ein. Die vielfältigen Eigenschaften des Simulators werden in kleinen Einheiten kurz erläutert und anschließend von den Teilnehmenden an ausgewählten Beispielen selbstständig erprobt. Nach diesem Seminar können die Teilnehmenden eigene Schaltpläne eingeben, simulieren, optimieren sowie relevante Kurvenverläufe und Kenngrößen visualisieren.
Das Seminar ist besonders für folgende Branchen geeignet:
Elektrotechnik, Mechatronik, Sensorik, Medizintechnik, Automotive, Energietechnik.
• Technikerinnen und Techniker
• Ingenieurinnen und Ingenieure
• Mitarbeitende aus Entwicklung, Konstruktion und Applikation
• Schaltungsentwicklerinnen und - entwickler
• Supportmitarbeitende in elektronischen Werkstätten
Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg | Lehrstuhl für Optoelektronik
Professur für Leistungselektronik | Stellv. Institutsleiter TTZ-EMO
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
WICHTIG FÜR ALLE TEILNEHMENDEN:
Bitte bringen Sie einen Laptop mit Windows-Betriebssystem sowie eine
Computermaus zum Seminar mit. Installieren Sie außerdem vorab die Software LTspice®, die Sie unter folgendem Link kostenlos herunterladen können:
analog.com/en/resources/design-tools-and-calculators/ltspicesimulator.html.
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme