Bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen treffen technische Anforderungen, organisatorische Maßnahmen und rechtliche Pflichten in besonderer Weise aufeinander. Die Veranstaltung behandelt die Frage, wie Arbeiten im Ex-Bereich sicher geplant, vorbereitet, durchgeführt und überwacht werden können, ohne die Wirksamkeit vorhandener Explosionsschutzmaßnahmen zu beeinträchtigen. Gerade bei Eingriffen in Anlagen, Betriebsmittel und Schutzsysteme entstehen häufig zusätzliche Risiken, die im laufenden Betrieb nicht in gleicher Form vorhanden sind. Damit besitzt das Thema eine hohe praktische Relevanz für Unternehmen, die mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben umgehen.
Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an Wartung, Inspektion, Instandsetzung und prüfpflichtige Arbeiten in Ex-Zonen sowie die Abgrenzung der verschiedenen Tätigkeiten. Behandelt werden unter anderem die Grundlagen des Explosionsschutzes, die Bedeutung der Zoneneinteilung, die Auswahl und der Erhalt geeigneter Arbeitsmittel, mögliche Zündquellen, Freigabeverfahren, organisatorische Schutzmaßnahmen, Anforderungen an befähigte Personen sowie die Schnittstellen zu BetrSichV, Gefährdungsbeurteilung und Explosionsschutzdokument. Ebenso wird betrachtet, welche Bedeutung Herstellerangaben, Prüfungen, Dokumentation und die fachgerechte Ausführung von Arbeiten für die Sicherheit und den rechtskonformen Betrieb haben.
Der Nutzen der Veranstaltung liegt in der konsequenten Verknüpfung von rechtlichen, technischen und betrieblich-organisatorischen Anforderungen mit der praktischen Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Die Teilnehmenden erhalten eine klare Einordnung typischer Gefährdungen, kritischer Arbeitsschritte und häufiger Fehlerquellen im Ex-Bereich.