Projektmanagement für die Automatisierung logistischer Anlagen

Von der Planung bis zur Abnahme: Projektphasen, Milestones und Dokumentation in Automatisierungsprojekten der Logistik

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Präsenz
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Präsenz

Projektmanagement für die Automatisierung logistischer Anlagen

Die Automatisierung logistischer Anlagen stellt hohe Anforderungen an das Projektmanagement. Mit zunehmender Vernetzung von Fördertechnik, Shuttle-Systemen, Sortern, FTS- und AMR-Lösungen sowie Lager- und Steuerungstechnik steigen die Anforderungen an Schnittstellenmanagement, Terminplanung, Dokumentation und Abnahmeprozesse. Gerade in Logistik- und Intralogistikprojekten entscheidet eine klare Struktur über Termin- und Kostensicherheit, technische Funktionsfähigkeit und einen stabilen Hochlauf. Das Seminar vermittelt ein praxisorientiertes Vorgehen für die Planung, Steuerung und Realisierung von Automatisierungsprojekten in der Logistik und zeigt, welche Erfolgsfaktoren in den einzelnen Projektphasen besonders relevant sind.

Zum Thema

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Projektmanagement für die Automatisierung logistischer Anlagen – von der ersten Projektdefinition bis zur endgültigen Abnahme. Behandelt werden die Projektphasen und Milestones automatisierter Logistiksysteme, die Definition von Projektumfang und Schnittstellen sowie die strukturierte Planung von Layout, Spezifikationen, Ressourcen, Terminen, Budget und Fremdgewerken. Darüber hinaus werden Kommunikations-, Risiko-, Qualitäts- und Beschaffungsmanagement ebenso thematisiert wie die Anforderungen an Dokumentation, Richtlinien und Freigaben. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Realisierungsphasen mit Engineering, Herstellung, FAT, SAT, Go-Live, Ramp-up, Hyper Care sowie die vorläufige und endgültige Abnahme im Rahmen von PAC und FAC. Das Seminar ordnet typische Problemstellungen in Automatisierungsprojekten fachlich ein und zeigt, wie sich Projektrisiken durch eine belastbare Projektstruktur und klare Dokumentation wirksam reduzieren lassen.

Zielsetzung

Die Veranstaltung schafft eine belastbare Grundlage für die strukturierte Umsetzung von Logistik-Automatisierungsprojekten. Im Fokus stehen die sichere Einordnung von Projektphasen und Meilensteinen, der professionelle Umgang mit technischen und organisatorischen Schnittstellen sowie die nachvollziehbare Steuerung von Ressourcen, Kosten, Terminen und Freigaben. Darüber hinaus wird vermittelt, worauf es bei FAT, SAT, Go-Live, Ramp-up und Abnahme ankommt und wie sich typische Schwachstellen wie Spezifikationslücken, unklare Zuständigkeiten oder fehlende Abnahmedokumentation frühzeitig erkennen und vermeiden lassen.

Teilnehmerkreis

Das Seminar richtet sich an Projektleiterinnen und Projektleiter, Projektmanagerinnen und Projektmanager sowie Fach- und Führungskräfte aus Logistik, Intralogistik, Automatisierung, Anlagenbau und Systemintegration. Angesprochen sind zudem Stakeholder aus Technik, IT, Steuerung, Operations, Einkauf, Bau und Controlling sowie Verantwortliche bei Anlagenbauern, Systemintegratoren und Betreibern logistischer Anlagen. Die Veranstaltung ist auch für operative Leitungsebenen und das mittlere Management relevant, insbesondere dann, wenn Automatisierungsprojekte geplant, begleitet oder verantwortet werden.

Programm

06.10.2027
09:00—17:00
Automation Logistik

Journal

Konstruktion/Entwicklung
Der Schutz von Innovationen, Design und Marken ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor geworden. Schätzungen, wonach sich die jährlichen Schäden durch Produktfälschungen für die deutsche Industrie auf Dutzende Milliarden Euro summieren, erscheinen gar nicht so hoch, wenn man sich vor Augen führt, dass heutzutage bei der Verletzung von Schutzrechten vor nichts mehr Halt gemacht wird …

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Das Seminar „Projektmanagement für die Automatisierung logistischer Anlagen“ vermittelt praxisnahes Wissen für die erfolgreiche Planung und Umsetzung moderner Automatisierungslösungen in Logistik und Intralogistik. Im Fokus stehen Lagerautomatisierung, Kommissionierung, Lagerprozesse, Steuerungstechnik, Robotik, IoT, Sensoren und die Integration vernetzter Technologien entlang der gesamten Lieferkette. Teilnehmende erweitern ihre Kompetenzen in den Bereichen Prozessoptimierung, Lagerorganisation, Logistiksoftware und Automatisierungstechnologien. Das Seminar unterstützt Unternehmen dabei, Logistikabläufe effizienter, zuverlässiger und zukunftsfähig zu gestalten – von Transport und Versandprozessen bis zur Produktion und modernen Lagertechnik.

Welche Chancen zur Automatisierung sind mit dem Einsatz von Robotik in der Logistik verbunden?

Robotik eröffnet in der Logistik vor allem Chancen bei standardisierbaren, wiederkehrenden und zeitkritischen Abläufen. Dazu zählen die automatisierte Kommissionierung, interne Transporte, Palettierung, Sortierung und die Versorgung von Arbeitsplätzen. Mobile Roboter, FTS- und AMR-Lösungen können Materialflüsse stabilisieren, Personal entlasten und die Skalierbarkeit von Lager- und Distributionsprozessen verbessern. Forschung und Praxis verweisen dabei besonders auf höhere Effizienz, Flexibilität und die Optimierung logistischer Prozesse durch Robotik und Automatisierung.

Welche Rolle spielt Industrie 4.0 in der Automatisierung der Intralogistik?

Industrie 4.0 ist die Grundlage für die intelligente Vernetzung von realen Anlagen und digitaler Steuerung. In der Intralogistik bedeutet das: Maschinen, Sensorik, Software, Lagertechnik und Transporttechnik tauschen Daten in Echtzeit aus, damit Prozesse transparenter, reaktionsschneller und besser steuerbar werden.

Welche Vorteile bringt die Automatisierung in der Logistik und Intralogistik?

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen höhere Prozesssicherheit, bessere Planbarkeit, mehr Durchsatz, geringere Fehlerquoten und eine stärkere Entlastung bei Personalengpässen. McKinsey nennt als zentrale Nutzen von Warehouse Automation unter anderem mehr Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Produktivität, bessere Fulfillment-Qualität, höhere Sicherheit und eine bessere Flächennutzung. Für Unternehmen wird Automatisierung damit zu einem Hebel, um Logistikprozesse effizienter und widerstandsfähiger auszurichten.

Welche Systeme und Technologien werden in der automatisierten Intralogistik eingesetzt?

Typische Systeme sind Fördertechnik, Shuttle-Systeme, Sorter, fahrerlose Transportsysteme, autonome mobile Roboter, Lager- und Steuerungstechnik sowie digitale Leit- und Softwaresysteme. Das Seminar nennt genau diese vernetzten Anlagen als typisches Umfeld moderner Automatisierungsprojekte. Ergänzt werden sie in der Praxis durch Sensorik, IoT-Anwendungen, Flottenmanagement, intelligente Behälter, Warehouse-Management-Systeme und weitere Logistik-4.0-Technologien.

Für welche Branchen ist die Automatisierung in der Intralogistik besonders relevant?

Besonders relevant ist sie überall dort, wo hohe Artikelvielfalt, Taktung, Liefergeschwindigkeit oder Qualitätsanforderungen eine Rolle spielen. Dazu gehören Handel, E-Commerce, Konsumgüter, Industrie, Ersatzteillogistik, Pharma, Lebensmittel, Produktionslogistik und Distributionszentren. Das Seminar ist branchenübergreifend für Fach- und Führungskräfte aus Logistik, Intralogistik, Automatisierung, Anlagenbau und Systemintegration konzipiert.

Welche Prozesse in der Logistik sollten automatisiert werden?

Besonders geeignet sind Prozesse mit hohem Volumen, klaren Abläufen und wiederkehrenden Arbeitsschritten. Im Lager betrifft das typischerweise Wareneingang, Einlagerung, Nachschub, Kommissionierung, Sortierung, Verpackung, innerbetriebliche Transporte, Versandbereitstellung und Bestandskontrolle. Automatisierung wird vor allem dort wirtschaftlich interessant, wo Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Fehlerminimierung und Skalierbarkeit entscheidend sind.

Wie verbessert Automatisierung die Effizienz in der Lagerlogistik und in welchen Bereichen wird sie typischerweise eingesetzt?

Automatisierung verbessert die Effizienz, weil Materialflüsse standardisiert, Engpässe reduziert und Anlagen besser ausgelastet werden können. Besonders häufig wird sie in den Bereichen Fördertechnik, Lagerverwaltung, Kommissionierung, Palettierung, Sortierung, Transport zwischen Lagerzonen sowie in der Bereitstellung für Produktion und Versand eingesetzt. Robotik und digitale Systeme helfen dabei, Prozesse rund um die Uhr mit gleichbleibender Qualität und höherer Transparenz zu steuern.

Welche Investitionskosten sind mit der Automatisierung in der Intralogistik verbunden und wie schnell amortisiert sich eine Lösung?

Eine pauschale Aussage ist kaum möglich, weil Kosten und Amortisationszeit stark von Anlagentyp, Prozesskomplexität, Gebäude, Durchsatz, Personalstruktur und Integrationsaufwand abhängen. Der Business Case verbessert sich besonders dann, wenn Flächen knapp sind, Arbeitskosten steigen oder hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Servicelevel bestehen. In der Praxis hängt die Amortisation daher wesentlich von sauberer Projektplanung, klar definiertem Scope, belastbaren Spezifikationen und professionellem Schnittstellenmanagement ab – genau die Themen, die das HDT-Seminar in den Mittelpunkt stellt.

Die Weiterbildung „Projektmanagement für die Automatisierung logistischer Anlagen“ vermittelt praxisnahes Wissen für die erfolgreiche Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Projekte in Lagerlogistik, Versandlogistik und Intralogistik. Im Mittelpunkt stehen zentrale Grundlagen der Automatisierungstechnik, der strukturierten Projektplanung sowie der sicheren Realisierung komplexer Automatisierungslösungen in einem vernetzten Lagersystem. Das Seminar behandelt laut Veranstaltungsbeschreibung insbesondere Projektphasen, Schnittstellen, Layouts, Spezifikationen, FAT, SAT, Go-Live, Ramp-up und Abnahmeprozesse in der Logistik.

Für die Logistikbranche ist die Digitalisierung von Lager- und Materialflussprozessen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Genau hier setzt die Veranstaltung an: Sie zeigt, wie sich Logistikprozesse und Lagerprozesse durch professionelle Lagerplanung, strukturierte Lagerverwaltung und passgenaue Automation effizienter gestalten lassen. Themen wie Wareneingang, innerbetriebliche Materialflüsse, Schnittstellen zwischen Gewerken sowie technische Tests und Testlauf-Phasen werden im Seminar im Zusammenhang mit Engineering, funktionalen Tests, Leistungstests und Abnahme behandelt.

Teilnehmende erhalten ein fundiertes Verständnis dafür, wie Lagerautomatisierung in der Praxis umgesetzt wird und welche technischen Komponenten in modernen Anlagen eine Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem Lager- und Steuerungstechnik, vernetzte Systeme sowie industrielle Kommunikationsstrukturen, in denen auch Feldbusse im erweiterten Umfeld der Automatisierung relevant sein können. Die Veranstaltung stärkt damit wichtige Lernfelder für jede Fachkraft, die Projekte in der automatisierten Logistik verantwortet, begleitet oder bewertet. Sie unterstützt Unternehmen bei der Logistikoptimierung und bei der erfolgreichen Einführung belastbarer Automatisierungslösungen in einem modernen Lagersystem.

Das Seminar richtet sich an Projektleitende sowie Fach- und Führungskräfte aus Logistik, Intralogistik, Automatisierung, Anlagenbau und Systemintegration. Es verbindet Projektmanagementwissen mit den Anforderungen automatisierter Logistikanlagen und bietet damit eine anwendungsnahe Weiterbildung für alle, die Lagerlogistik, Lagerplanung, Lagerverwaltung und Versandlogistik zukunftssicher weiterentwickeln möchten

Preise

Präsenz-Teilnahme
780,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Ausgewählter Termin

Mi. 06.10.2027, 09:00 Uhr —
Mi. 06.10.2027, 17:00 Uhr
Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Veranstaltungsnummer: VA-00215

Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
Uwe Schröer
u.schroeer@hdt.de
+49 201 1803-388

Infos zu unseren Veranstaltungen

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