
Batterietag NRW
Der jährlich stattfindende Batterietag NRW stellt eine Leistungsschau der im Markt der Batterietechnologie und -anwendung aktiven Firmen und Institutionen aus NRW dar. Die Tagung wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE).
Im Fokus steht die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in Elektrofahrzeugen (Elektromobilität) aber auch als Speicher zur Netzstabilisierung und auch beim Endkunden (Photovoltaik und Batteriespeicher). Beide Themen haben durch die derzeitige Energiekrise nochmals stark an Bedeutung gewonnen. Ein besonderes Augenmerk auf der Optimierung der Leistung, der Lebensdauer und der Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien. Dafür ist eine Zusammenarbeit aller über die Fachgrenzen der Energie-, Automobil-, Material- und Werkstoffforschung hinaus notwendig. Vehicle to Grid (V2G) wird ebenso in allen Facetten diskutiert und zusätzlich in einer eigenen Tagung an den beiden Folgetagen diskutiert. Die Themen Brandschutz und Sicherheit im Umgang mit Elektrofahrzeugen und Batterien haben nicht an Bedeutung verloren. Nicht zuletzt zeigen wir die wichtigsten Player im Batteriemarkt in NRW.
Batterietagung 2025 in Aachen
Die Batterietagung besteht aus dem deutschsprachigen Batterietag NRW am 01.04.2025 und der internationalen, englischsprachigen Tagung Advanced Battery Power am 02.-03.04.2024 in Aachen. Am 01.04.2025 finden parallel zum Batterietag NRW fachspezifische Online-Seminare statt. Eine begleitende Produktausstellung findet an allen drei Tagen statt.
Zum Thema
Der Einsatz von Batterien schreitet schneller voran als erwartet. Ein wichtiger Treiber ist neben Stromspeichern in Privathaushalten und Unternehmen die Elektromobilität. Der Batteriemarkt wächst rasant. Verwerfungen an den Rohstoffmärkten bestimmen die Preise. Elektrofahrzeuge sind lokal emissionsfrei. In der Gesamtbilanz verursachen sie weniger CO2-Emissionen als vergleichbare konventionelle Fahrzeuge, wenn die Energieerzeugung mehr und mehr regenerativ erfolgt. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Elektromobilität ist ein Teil der weltweiten Mobilitätswende und zugleich ein Treiber für die Wirtschaft auch in Nordrhein-Westfalen. Aktuelle Forschungsergebnisse (aus NRW) finden Anwendung in der Verbesserung von Produkten. NRW ist durch seine Stärke bei den beteiligten Branchen, der Automobil-, und Zulieferindustrie, der Chemie- und Kunststoffindustrie, dem Maschinenbau usw. sowie durch seine Forschungsschwerpunkte bei den Batterietechnologien in Münster und Aachen gut gerüstet.
Zielsetzung
Treffen Sie alle wichtigen Akteure im Bereiche Batterietechnik, Energiespeicher und Elektromobilität. Erfahren Sie die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich Batterietechnik und diskutieren Sie mit Vertretern der Politik und der Wissenschaft über dieses spannende Arbeitsgebiet.
Teilnehmerkreis
Mitarbeiter aus Forschung, Industrie und Dienstleistung, die für ihre jeweiligen Institutionen ein Marktpotenzial sehen bzw. sich weiter vernetzen möchten.
Programm
Referenten
RWTH Aachen | RWE Technology International GmbH
Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB
Voltfang GmbH, Aachen
Dr. Simon Vitzthum studierte an der Technischen Universität München (TUM) Maschinenbau und Management im Bachelor und schloss 2016 den Masterstudiengang allgemeines Maschinenwesen ab.
Währenddessen arbeitete er für 6 Monate bei der BMW AG im Forschungs- und Innovationszentrum in München im Bereich Fahrdynamik. Anschließend war er für 7 Monate in der Gesamtfahrzeugerprobung bei BMW Nordamerika in der Nähe von Los Angeles. Dort fokussierte sich Herr Dr. Vitzthum auf die Erprobung von Elektrofahrzeugen.
Nach dem Abschluss des Studiums nahm Herr Dr. Vitzthum 2017 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Promotionsaussicht am Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen der TUM an. Er konzentrierte sich dabei auf die Materialprüfung und -charakterisierung von Blechwerkstoffen für die Finite Elemente Simulation. Hier leitete Herr Dr. Vitzthum zahlreiche bilaterale industrielle Forschungsprojekte mit namhaften Automobilherstellern.
In seinem Promotionsthema wurden mikrostrukturelle Phänomene von hochfesten Stählen mittels in-situ Beugungsversuchen untersucht. Diese Forschungsarbeit schloss er 2023 mit einem Doktor der Ingenieurwissenschaften ab.
Seit März 2023 ist Dr. Simon Vitzthum bei ZwickRoell und dort Branchenmanager für die Branche Mobility. In dieser Position ist er zuständig für Marktbeobachtungen, Produktentwicklungen und verschiedene Aufgabenstellungen im Rahmen der Verkaufsunterstützung.
RWTH Aachen University | ISEA & FZ Jülich | Helmholtz Institute Münster | Beirat
University of Münster | FZ Jülich & MEET | Helmholtz Institute Münster
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Ausgewählter Termin
Di. 01.04.2025, 17:30 Uhr
Monheimsallee 48
52062 Aachen
Digitaler Campus
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Dipl.-Ing. Bernd Hömberg
b.hoemberg@hdt.de
+49 201 1803-249