Feuerwehr – Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und -geräten
Neues aus der Normung von Einsatzfahrzeugen und deren Ausrüstung, Fahrzeugaus- und umbauten, Pumpen, Druckzumischanlagen und Logistikfahrzeuge
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Feuerwehr – Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und -geräten
Die meisten "Fahrzeug-Normen" von Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen wurden in den letzten Jahren überarbeitet – oder es steht deren Überarbeitung bevor, um den Anforderungen des Marktes bzw. der Industrie angepasst zu werden. Die Aktualisierungen werden bei dieser Tagung vorgestellt und auf die weiteren Entwicklungen wird eingegangen.
Drohnen werden immer wichtiger. Deren Einsatz erfolgt immer früher und die Einbindung in Lagebilder wird zum Standard. Dies bedeutet, man muss deren Einsatz schneller und einfacher möglich machen. Die notwendige Variabilität muss über die mitgeführte Ausrüstung bzw. verschiedene Modelle ermöglicht werden.
LKW und Wechselladerfahrzeuge werden bei immer mehr Feuerwehren eingesetzt. Häufig werden schon bei der grundsätzlichen taktischen Konzeption zur durchgehenden Logistik, die erst zur technischen Beschreibung führt, die ersten Fehler gemacht. Am Beispiel einer großen Feuerwehr wird ein durchgehendes Logistiksystem aus Lagerung bzw. Verladung und Transportlogistik beschrieben.
Schaummittel bzw. Sonderlöschmittel sind nicht nur Logistikgüter, die an Einsatzstellen geplant und ausreichend zur Verfügung stellen müssen. Sie sind auch Güter mit heute geltenden besonderen Bedingungen (von der Lagerung bis zur Ausbringung). Die Regelungen für diese werden erneut verschärft, um Umweltschäden zu vermeiden. Die Tagung stellt die aktuellen Grundlagen dar.
Moderne Feuerwehrfahrzeuge & Einsatztechnik - Ulrich Cimolino auf der HDT-Fachtagung:
Zum Thema
Die meisten „Fahrzeug-Normen“ von Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen wurden in den letzten Jahren überarbeitet – oder es steht deren Überarbeitung bevor, um den Anforderungen des Marktes bzw. der Industrie angepasst zu werden. Die Aktualisierungen werden bei dieser Tagung vorgestellt und auf die weiteren Entwicklungen wird eingegangen.
Drohnen werden immer wichtiger. Deren Einsatz erfolgt immer früher und die Einbindung in Lagebilder wird zum Standard. Dies bedeutet, man muss deren Einsatz schneller und einfacher möglich machen. Die notwendige Variabilität muss über die mitgeführte Ausrüstung bzw. verschiedene Modelle ermöglicht werden.
Lkw und Wechselladerfahrzeuge werden bei immer mehr Feuerwehren eingesetzt. Häufig werden schon bei der grundsätzlichen taktischen Konzeption zur durchgehenden Logistik, die erst zur technischen Beschreibung führt, die ersten Fehler gemacht. Am Beispiel einer großen Feuerwehr wird ein durchgehendes Logistiksystem aus Lagerung bzw. Verladung und Transportlogistik beschrieben.
Schaummittel bzw. Sonderlöschmittel sind nicht nur Logistikgüter, die an Einsatzstellen geplant und ausreichend zur Verfügung stellen müssen. Sie sind auch Güter mit heute geltenden besonderen Bedingungen (von der Lagerung bis zur Ausbringung). Die Regelungen für diese werden erneut verschärft, um Umweltschäden zu vermeiden. Die Tagung stellt die aktuellen Grundlagen dar.
Es ist eine begleitende Ausstellung geplant. Fragen dazu richten Sie bitte an Dipl.-Ing. Kai Brommann unter FB5@hdt.de
Zielsetzung
Die Inhalte vermitteln einen Überblick über die Beschaffung und den Betrieb von Fahrzeugen und Geräten. Die Teilnehmer lernen die damit verbundenen Probleme praxisnah kennen und können so bei geplanten eigenen Anwendungen teure Fehler vermeiden.
Teilnehmerkreis
Taktiker und Techniker sowie Werkstattleiter von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Polizei, Zoll und Energieversorger sowie Mitarbeiter entsprechender Vergabestellen
DAS PROGRAMM BEFINDET SICH NOCH IM AUFBAU. Hier ist sind die Beiträge von der vorherigen Veranstaltung.
Programm
26.11.2026
09:00—09:45
Einführung und Aktuelles
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
09:45—10:30
Refurbishment im „Großen“ – Generalsanierung und Umbau von Unimogfahrgestellen für den sinnvollen weiteren Betrieb
Jacques Nilles
Corps Grand-Ducal d´incendie et de secours (CGDIS)
10:30—10:45
Kaffeepause
10:45—11:30
Fahrzeug- und Ausrüstungskonzeption einer Gemeinde für Vegetationsbrandszenarien
Christian Füllert
Feuerwehr Winnweiler
Risiko bzgl. Vegetationsbrand
Taktische und konzeptionelle Überlegungen
Resultierende Fahrzeug- und Ausrüstungskonzeption
11:30—12:15
GTLF – Erfahrungen, Hinweise für die Planung und Beschaffung
Kai Diekmann
Stadt Duisburg
Von der Fähigkeit „Wassertransport“ zur Beschaffung geeigneter Fahrzeuge
12:15—13:45
Mittagspause
13:45—14:30
GTLF/AB Wasser mit Dump Valve, Hinweise für Planung, Beschaffung/Abnahme und Betrieb
Sebastian Schenk
Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz
14:30—15:15
Neues aus den Gremien der Feuerwehr-Technik
René Schubert
15:15—15:30
Kaffeepause
15:30—16:15
Moderne Fahrassistenzsysteme – Ein Lösungsweg zur Behebung einsatztaktischer Konflikte
André Woitkewitz
Corps Grand-Ducal d´incendie et de secours (CGDIS)
27.11.2026
09:00—09:45
Moderne Lkw und ihre Technik, Hinweise aus der Praxis für die sinnvolle Auswahl aus dem Zubehörbaukasten
Robert Konrad
Freiwillige Feuerwehr Pfarrkirchen
09:45—10:30
Robotik und Drohnen als Fähigkeiten
Thomas Zawadke
Technische und personelle Anforderungen als sinnvolles Angebot nicht nur für Großlagen Konzept RTF (‚Robotik-Task-Force‘)
10:30—10:45
Kaffeepause
10:45—11:30
Übungsdach – von der Idee, zum Bau zur Weiterentwicklung und den resultierenden Verbesserungen auch in der Ausrüstung und der Einsatztaktik
André Koop
Amt Berkenthin
11:30—12:15
Ladungssicherung für Einsatzfahrzeuge
Martin Weber
Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr-Kreis
12:15—13:00
Hydraulische Legenden und Märchen im Feuerwehrwesen
Dr.-Ing. Holger de Vries
Leistungsfähigkeit von Druckschläuchen
Niederschraub- vs. Kugelhahnventil
Automatikstrahlrohre
Z-Zumischer
„Lasso“-Technik und die magischen 230 L/min im Innenangriff
Referenten
MM
Markus Meyer
Stadt Ratingen
Berufsfeuerwehr Ratingen
RK
Robert Konrad
Freiwillige Feuerwehr Pfarrkirchen
Ausbilder für Einsatzfahrer, Freiwillige Feuerwehr Pfarrkirchen
TZ
Thomas Zawadke
Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e. V., Dortmund
AK
André Koop
Amt Berkenthin
Feuerwehr-Fachwart Atemschutz Amt Berkenthin
MW
Martin Weber
Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr-Kreis
Leiter Fachbereich Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Kreis Unna (im Projektierungs- und Beschaffungszeitraum Abteilungsleiter Technik bei Feuerwehr und Rettungsdienst Bochum)
HV
Dr.-Ing. Holger de Vries
Freier Gutachter und Sachverständiger, Hamburg
SS
Sebastian Schenk
Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz
Stadt Sindelfingen, Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, Stv. Amtsleitung, 37.2 Technik
RS
René Schubert
Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz RLP, Vorsitzender FA Technik der dt. Feuerwehren und Fachbereichsleiter „Ausrüstung für die Feuerwehr“ im FNFW des DIN
AW
André Woitkewitz
Corps Grand-Ducal d´incendie et de secours (CGDIS)
Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours, Luxemburg
JN
Jacques Nilles
Corps Grand-Ducal d´incendie et de secours (CGDIS)
Corps Grand-Ducal d´incendie et de secours (CGDIS), Luxemburg
CF
Christian Füllert
Feuerwehr Winnweiler
Wehrleiter der Verbandsgemeinde Winnweiler
KD
Kai Diekmann
Stadt Duisburg
Feuerwehr Duisburg
UC
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino, Vorsitzender AK Waldbrand im DFV, Mitglied im Ref. 3 der vfdb
• FF Pfarrkirchen seit 1981 • Studium der Sicherheitstechnik Universität Wuppertal zum Dipl.-Ing. 1986 – 1991 • Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst über die Feuerwehr Düsseldorf, danach dort Festanstellung (1991-12.2024) • Abteilungsleiter (Ausbildung bis 1998, Technik von 1997- 06.2018) • Stab für KatS und Wissenschaft ab 07.2018 • Promotion zum Dr. rer. sec. 2014 • Langjährige Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Ausbildung, Normung, Einsatztaktik • Gutachter und Sachverständiger für Technik und Taktik der BOS • Fachautor • Honorardozent
Hinweise
Es ist eine begleitende Ausstellung geplant. Fragen dazu richten Sie bitte an Dipl.-Ing. Kai Brommann unter FB5@hdt.de.
Am Abend des ersten Veranstaltungstages kann in Essen auf Wunsch der Teilnehmer ein gemeinsames Treffen organisiert werden, um die Fachdiskussionen (auch mit den Referenten und Ausstellern) vertiefen zu können.
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen bei einem Brandeinsatz unter enormem Stress. Ein wichtiger belastender Faktor sind die hohen Temperaturen im Feuerwehranzug, die sogar zum Kollaps führen können. Das muss nicht schicksalhaft hingenommen werden, wie eine neue Entwicklung beweist.
Die Brandursachenermittlung zählt zu den schwierigsten kriminaltechnischen Aufgaben überhaupt. Wir sprachen mit dem ausgewiesenen Experten Michael Lock über das sehr komplexe Thema.