Kommunikations- und Informationstechnik für Leitstellen und den mobilen Einsatz

Soft- und Hardware auch zur Vernetzung von Führungshilfsmitteln - Kommunikationsmittel

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Präsenz
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Präsenz

Kommunikations- und Informationstechnik für Leitstellen und den mobilen Einsatz

Die Tagung liefert die Grundlagen und gibt Beispiele für sinnvolle und anwenderfreundliche Soft- und Hardware

für verschiedene Einsatzgebiete, wie z. B.

  • Resilienz technischer Systeme sowohl im ländlichen wie auch städtischen Bereich
  • Herausforderungen im Betrieb der Geräte stationär in Gebäuden und mobil auch in Fahrzeugen
  • Einsatzplanung und Erkundung, Lagedarstellung und Einsatzführung
  • Datenübertragung bzw. auch automatisierter Datenaustausch (zwischen Fahrzeugen) und bessere Ausnutzung verschiedener Ressourcen
  • Einbau und Betrieb von Kommunikationsgeräten in Fahrzeuge
  • Alarmierung und Information
  • Redundante Systeme
  • Anwendung und Ausbau von Geo-Informationssystemen im Einsatz

Auf die damit verbundenen Möglichkeiten (z. B. Datenquellen, moderne Softwaretools wie Apps), aber auch auf Probleme wie das Schnittstellendilemma, taktische und technische Schwierigkeiten verschiedener Systeme (Haushaltssoftware, Geräteprüfung usw.) wird verständlich eingegangen.

Zum Thema

Neben der Polizei betreiben Feuerwehr, Rettungsdienst und alle anderen in der Gefahrenabwehr Beteiligten Kommunikations- und Führungshilfsmittel, inkl. immer mehr mobile Datenendgeräte vom Smartphone bis zum vollwertigen und robusten und damit einsatztauglichen Laptop oder Industrie-PC auf Fahrzeugen. Die große Herausforderung ist die Vernetzung dieser Systeme untereinander sowie deren sicherer und zuverlässiger Betrieb auch dann, wenn andere Teile der Infrastruktur, wie z. B. der Strom oder gewohnte Kommunikationsnetze, nicht sicher und zuverlässig zur Verfügung stehen.
Die IT-Infrastruktur wird immer wichtiger. Das Zusammenspiel zwischen mobilen und stationären Anwendungen, verschiedenen Datenlieferanten über verschiedene Schnittstellen muss gut abgestimmt werden, damit es zuverlässig und sicher funktioniert. Wenn es nicht mehr funktioniert, müssen redundante Möglichkeiten vorhanden sein, wie es die Einsatzerfahrungen zu den Starkregenereignissen 2021 wieder drastisch bewiesen haben.
Es gibt immer mehr Anwendungen im Bereich der Geo-Informationssysteme, die auch von immer mehr Einheiten und Organisationen völlig unterschiedlich genutzt werden. Künftig müssen auch diese GIS-Verfahren noch mehr in die Gefahrenabwehr eingebaut und untereinander vernetzt werden.
Gerade zur vernetzten Nutzung der verschiedenen Systeme im Einsatz bzw. davor oder danach gelten besondere Anforderungen. Dies reicht bis zum Aufbau entsprechender Gerätedatenbanken zum Nachweis und Unterstützung in der Wartung und Prüfung.
Kommunikation muss auch dann noch möglich sein, wenn praktisch alles andere ausgefallen ist und sie muss auch dann einfach möglich sein, wenn übliche Systeme in dünn besiedelten Bereichen nicht (ausreichend) zur Verfügung stehen. Die möglichen Alternativen bzw. Redundanzen zum Digitalfunk gehen vom Weiterbetrieb des Analogfunks, der gemeinsame Betrieb von PMR-Funk von BOS und städtischen Eigenbetrieben, bis hin zur Nutzung von Apps, wie z. B. ZELLO.

Zielsetzung

Die Inhalte vermitteln Wissen zum technischen und taktischen Betrieb von Stäben, Leitstellen, mobilen Kommunikationsmitteln sowie deren Kommunikation mit Fahrzeugen und Geräten. Die Teilnehmer lernen die damit verbundenen Probleme praxisnah kennen und können so bei geplanten eigenen Anwendungen teure Fehler vermeiden.

Teilnehmerkreis

Taktiker und (Kommunikations- bzw. EDV-) Techniker sowie Führungskräfte v.a. von Leitstellen und Führungsstäben aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Polizei, Zoll und Energieversorger sowie Mitarbeiter entsprechender Vergabestellen.

Programm

30.09.2025
09:00—09:45
Einführung und Aktuelles
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
09:45—10:30
Erfahrungen als Führer einer Einheit im überörtlichen Einsatz bei einer flächigen Großlage zur Kommunikation
Christian Füllert
Wehrleiter
Feuerwehr Winnweiler
10:30—10:45
Kaffeepause
10:45—11:30
Resilienz - für Energieversorgung und Kommunikation
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
11:30—12:15
Datenaustausch zwischen verschiedenen städtischen Ämtern vereinfacht die Nutzung für alle
Markus Mertens
Teamleiter IT, Digitalfunkbeauftragter
Der Oberbürgermeister
Thomas Wienecke
Kreis Soest - Rettungszentrum
12:15—13:30
Mittagspause
13:30—14:15
Resilienz und Redundanz inkl. Hinweisen zum Notfunk
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
Robert Traussnig
Notfunk Bodensee e.V.
14:15—15:00
Notfallinformationsradio
Henning Lohmann
Stadt Mülheim an der Ruhr
15:00—15:30
Kaffeepause
15:30—16:15
Neues von der Kennzeichenabfrage – wichtige Informationen für den Einsatz mit KFZ
Dipl.-Ing. Jörg Heck
Berufsfeuerwehr Wiesbaden
01.10.2025
09:00—09:45
Erzeugung handlicher topografischer Einsatzkarten mit Hilfe von Open-Source-Software und -Daten
Nils Kindt
09:45—10:30
Geodaten – Nutzung im Stabsbereich S 2 – Zusammenarbeit mit dem S 6 oder anderen, Einbindung von Luftbildern und anderen Kartenwerken
Dr. rer. nat. Bodo Bernsdorf
Technische Hochschule Georg Agricola
10:30—11:00
Kaffeepause
11:00—11:45
Basisausstattung an EDV für
Dr. rer. nat. Bodo Bernsdorf
Technische Hochschule Georg Agricola
11:45—12:30
Digitale Vernetzung von Fahrzeugen, Geräten und Personen
Alexander Grupp
ZF Friedrichshafen AG
12:30—13:30
Mittagspause
13:30—14:15
NPGeo-Kat: die nationale Plattform für Geodaten der vfdb
Sven Dunkel
Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat -
14:15—15:00
Lagedarstellung außerhalb der Leitstelle am Beispiel eines Waldbrandes in der Sächsischen Schweiz
Holger Groß
Stadt Leipzig
Dr. Frank Gommlich
Feuerwehr Dresden

Referenten

BB
Dr. rer. nat. Bodo Bernsdorf
Technische Hochschule Georg Agricola

Fachausschuss Forschung VdF NRW, Forschungszentrum Nachbergbau, Technische Hochschule Georg Agricola, Bochum

AG
Alexander Grupp
ZF Friedrichshafen AG

ZF Friedrichshafen AG

SD
Sven Dunkel
Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat -
Leiter vfdb Referat 7, Frankfurt am Main
HG
Holger Groß
Stadt Leipzig

Leiter Informationstechnik Branddirektion Leipzig, Abteilung Notruf und Einsatzmanagement

FG
Dr. Frank Gommlich
Feuerwehr Dresden

Projektleiter IRLS 2025, Brand- und Katastrophenschutzamt Dresden – Abteilung IRLS und IuK-Technik

CF
Christian Füllert
Wehrleiter
Feuerwehr Winnweiler

Wehrleiter der Verbandsgemeinde Winnweiler

HL
Henning Lohmann
Stadt Mülheim an der Ruhr

Leiter der Funkwerkstatt Feuerwehr, Mülheim a. d. Ruhr

JH
Dipl.-Ing. Jörg Heck
Berufsfeuerwehr Wiesbaden
Berufsfeuerwehr Wiesbaden
MM
Markus Mertens
Teamleiter IT, Digitalfunkbeauftragter
Der Oberbürgermeister
Feuerwehr Krefeld
UC
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino

Ing.-Büro Dr. Cimolino, Vorsitzender AK Waldbrand im DFV, Mitglied im Ref. 3 der vfdb

• FF Pfarrkirchen seit 1981
• Studium der Sicherheitstechnik Universität Wuppertal zum Dipl.-Ing. 1986 – 1991
• Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst über die Feuerwehr Düsseldorf, danach dort Festanstellung (1991-12.2024)
• Abteilungsleiter (Ausbildung bis 1998, Technik von 1997- 06.2018)
• Stab für KatS und Wissenschaft ab 07.2018
• Promotion zum Dr. rer. sec. 2014
• Langjährige Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Ausbildung, Normung, Einsatztaktik
• Gutachter und Sachverständiger für Technik und Taktik der BOS
• Fachautor
• Honorardozent

NK
Nils Kindt
Hannover
RT
Robert Traussnig
Notfunk Bodensee e.V.

DL5RT Erster Vorsitzender, Notfunk Bodensee e.V., Immenstaad am Bodensee

TW
Thomas Wienecke
Kreis Soest - Rettungszentrum

Kreisbrandmeister, Feuerwehr Landkreis Soest

Journal

Preise

Präsenz-Teilnahme
790,00 €*
Behördenvertreter
490,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Ausgewählter Termin

Di. 30.09.2025, 09:00 Uhr —
Mi. 01.10.2025, 15:00 Uhr
Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Veranstaltungsnummer: VA25-00682

Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
Dipl.-Ing. Kai Brommann
k.brommann@hdt.de
+49 201 1803-251

Infos zu unseren Veranstaltungen

Auf Wunsch konzipieren wir für Sie auch spezielle Online-Seminare nach Maß sowie virtuelle Inhouse-Seminare für Ihr Unternehmens­team.
Nutzen auch Sie die Sommermonate, um Ihr Wissen an ausgesuchten Veranstaltungsorten aufzufrischen oder sich neue Qualifikationen anzueignen. 

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